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C&C Renegade [FPS][2-16][VS][2002][****]

BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 18:17
von Cerberus
Command & Conquer Renegade

Bei C&C Renegade versuchte Westwood erstmals das Szenario rund um den Tiberiumkonflikt in einen Ego-Shooter zu packen. Das Resultat war überraschend gut, bediente sich jedoch gerade im Multiplayer bei Genregrößen wie Battlefield.In einem Zukunftsszenario stehen sich im Kampf um die letzten Ressourcen die Soldaten der GDI und die Bruderschaft der NOD gegenüber und Versuchen, Serientypisch, das begehrte Tiberuim für sich zu beanspruchen.

Anders als im Singleplayer schlüpft man nicht in die Haut von Nick „Havoc“ Parker, sonder in einen der vielen namenlosen Soldaten einer der beiden Fraktionen, die sich Optisch und Spielerisch stark von einander unterscheiden.

So setzt die GDI auf den Frontalkrieg, während NOD bevorzugt auf den Guerilla-Krieg setzen. Da sowohl Fahrzeuge wie auch Waffen nicht einfach vom Himmel fallen, spielt das bereits erwähnte Tiberium eine entscheidende Rolle im Krieg der zwei. Erntefahrzeuge verlassen in regelmäßigen intervallen das Läger um den begehrten Rohstoff zu sammeln. Ähnlich wie in der RTS vorlage, müssen diese beschützt werden da sonst der Geldfluss und die gesamte Produktion ins stocken gerät.

Jeder Spieler kauft selbst seine Ausrüstung und Fahrzeuge, letzte können aber von ganzen Trupps benutzt werden. Ein Taktisches vorgehen wird in der letzten Spielphase extrem wichtig. Die Spiel für sich zu entscheiden erfordert viel überlegung. Ein frontales erstürmen des feindlichen Terretoriums endet meist in einem Massaker,da der Gegenspieler in der eigenen Basis klar im Vorteil ist. Einfach das Hauptgebäude zu erstürmen ist nicht. So müssen strategisch wichtige Versorgungslinien ausgeschaltet , Waffenfabriken unschädlich gemacht oder Flügplätze zerstört werden, um Waffen und Fahrzeuglieferungen zu blockieren und somit den Gegner nach und nach zu schwächen.

Fazit:
Ich selbst habe Renegade sehr gerne gespielt. Schnelles Deathmath beim bewachen des eigenen Erntefahrzeugs geht in taktisches ausspähen und sabotieren der Gegnerischen Basis über. Kleine Karten, viele Klasse, viel freiraum. Was den Titel stark von Battlefield unterscheidet ist, dass der Verlust des Sammlers oder eines der Gebäude auswirkungen auf das restliche Spiel hat und somit den Ausgeang des Spiels in letzter Minute verändern kann. Optisch war das Spiel damals schon nicht State of the Art. Aber für eine Session durchaus empfehlenswert.

Video:
http://youtu.be/Yco_Is7TGA4
Quelle: Youtube.com

Verfasst: Di 26. Jun 2012, 18:17
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